Alkoholfrei

Gestern ging es um „zuckerfrei“ – was übrigens von den Lebensmittelherstellern in interessantesten Versionen verwendet wird. So gibt es Apfelmuß ohne Zucker, was aber nicht bedeutet, daß es keinen hat, da ist natürlich der natürlich Zucker der Äpfel drin. Insgesamt ein guter Rat: ließ das Kleingedruckte.

Heute also zu alkoholfrei. Viele, besonders pflanzliche Arzneimittel sind alkoholische Auszüge. Alkohol ist neben Wassser und Fett ein gutes Lösungsmittel. 

Alkohol wirkt auch gleichzeitig konservierend, womit man dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Er ist dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt (wie der Zucker) und kommt durchaus auch in der Natur z.B. in überreifen Früchten vor. Wer kennt noch den Film mit den besoffenen Affen und Elefanten – die lustige Welt der Tiere? Aber Alkohol ist auch ein Zellgift und verleitet zu Missbrauch und kann abhängig machen. (Das gilt übrigens auch für Zucker, es gibt ernsthafte Wissenschaftler, die von Zuckersucht sprechen.) Aber auch hier bin ich dagegen Alkohol pauschal zu verteufeln und auf Teufel-komm-raus mit Stoffen zu ersetzten, von denen wir nicht jahrhundertelange Erfahrung haben. Wer ein Suchtprobleme hat, muß selbstverständlich aufpassen und alkoholfreie Varianten suchen. Aber alle anderen Menschen, und da meine ich auch Babys und Kinder, können ohne Probleme kleinere Mengen im Medikament verabreicht bekommen. Zehn Tropfen Iberogast hat so viel Alkohol wie eine reife Banane – und die Tropfen kann ich sogar noch in heißes Wasser geben wobei ein großer Teil des Alkohols schon mal verdampft.

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