Denk Du für mich!

Eine Kundin beschwert sich gestern bei mir, dass wir sie nicht an die Rabattstempel erinnert bzw. danach gefragt haben, ob sie welche sammelt. Ich erwiderte, dass es für uns bei der Abgabe von Arzneimitteln wichtigeres gäbe, als das. Dazu käme, dass ich bei hundert Kunden täglich, schon mal beim siebzigsten nicht mehr nachfrage….. Aber nein, ich denke und handle für mich und bin auch nur für mich verantwortlich und bin im übrigen auch nicht gewillt, diese Verantwortung an dritte abzutreten oder sie im Gegenzug für dritte zu übernehmen (außer sie sind nicht fähig selbstverantwortlich zu agieren). Es bleibt dabei, dass diese gute Frau selber an Ihr Rabattkärtchen denken muss. Ich finde eine Apotheke ist kein Supermarkt, wo die arme Kassiererin manchmal wie ein Halbroboter wirkt, der mechanisch sein Programm abspult.

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2 Gedanken zu “Denk Du für mich!

  1. Nun in gewisser Weise denkst du in einigen anderen Dingen für den Patienten mit. (Art des Medikaments, Stärke, Interaktionscheck, Gegenkontrolle mit der Kundenkarte, Beratung, …) Nur Rabattpunkte gehören für mich nicht zu den beratungsrelevanten Themen. 🙂

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  2. Ich finde eine Apotheke ist kein Supermarkt, wo die arme Kassiererin manchmal wie ein Halbroboter wirkt, der mechanisch sein Programm abspult.
    Auch an diesem Problem arbeitet unsere Bundesregierung, derzeit insbesondere die SPD und die Grünen, mit Hingabe. Alles nur (noch) eine Frage der Zeit…

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