Fasten – der erste Tag

Dieser Tag beginnt mit der Darmentleerung. Dazu nimmt man 20g bis 40g Glaubersalz (1,5 bis 3 EL), das wir in ½ Liter Wasser auflösen (das geht am besten wenn man das Salz erst in einer kleinen Menge heißem Wasser auflöst und dann mit kaltem auffüllt) und möglichst in einem Zug trinken, anschließend eine Scheibe Zitrone lutschen gegen den (leider etwas unangenehmen) Geschmack. Wer kann trinkt noch mal ein großes Glas Wasser nach. Das Glaubersalz zieht Wasser in den Darm und führt nach ungefähr einer Stunde zu einem wässrigen Durchfall, der zwei bis drei Stunden andauert. In dieser Zeit sollte man sich in der Nähe einer Toilette aufhalten und immer wieder Wasser oder Tee „nachfüllen“ um einer Entwässerung vorzubeugen. Man kann dieses Glaubern auch am Abend vorher machen, wenn man am Samstag früh etwas dringendes vor hat. Nach meiner Erfahrung klappt das aber nur so richtig bei den Menschen, die morgens auch gleich frühstücken können.

Die Fastenverpflegung für heute ist:

Morgens: Gemüsesaft (frisch, wenn möglich)

Mittags:    Gemüsebrühe

Abends:    Gemüsebrühe oder Gemüsesaft

Zwischendrin immer wieder trinken, Tee, Wasser oder Mineralwasser. Für unsere „Mahlzeiten“ setzten wir uns an den gedeckten Tisch und löffeln unsere Brühe langsam. Das hilft gegen Hungergefühle und gibt unserem Tag Struktur.

An diesem Tag werden wir noch etwas müde und angestrengt sein. Hier hilft eine längere Mittagsruhe und nachmittags/abends ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft.

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