Reisen ist interessant

Heute war ich in München, mit dem Zug, weil ich a) nicht gerne lange Strecken mit dem Auto fahre, b) morgen eine längere Strecke mit dem Auto werde fahren müssen (und zwei Tage hintereinander geht schon gar nicht) und ich c) der Meinung war, daß ich dann pünktlich zu meinem Termin erscheine.

Ich war tatsächlich pünktlich, aber es war knapp. Kurz vor Augsburg blieb der Zug stehen und es kam die Durchsage, daß ein Zug vor uns liegengeblieben war und wir den jetzt aufnehmen müssen. Wir stehen und stehen, schließlich kommt eine Durchsage, daß eine Schwangere jetzt im Zug vor uns ihr Kind bekommt und wir also erst auf eine Ambulanz warten müssen. Dann können wir den Zug vor uns aufnehmen und in den nächsten Bahnhof schieben, wo die Passagiere dann in unseren Zug umsteigen können. Zum Glück kam entweder die Ambulanz schnell, oder es war ein Fehlalarm, jedenfalls dauerte es keine Stunde, bis sich unser Zug wieder in Bewegung setzte. Mir schwante ja schon Übles, denn Geburten gehen ja nicht so flott, und während einer Geburt aus einem Zug auf eine Trage in einen Rettungswagen umzusteigen ist sicher nicht so einfach. Ich schließlich war eine Minute vor Beginn meiner Veranstaltung vor Ort.

Jetzt bin ich auf der Rückfahrt und habe mich über einen veganen Wrap amüsiert, den ich mir am Bahnhof gekauft habe. Er war super gut gewickelt, fest verpackt, aber so verpackt völlig uneßbar, weil das Wickelpapier in den Wrap reingewickelt war….. Meinen Obstsalat bekam ich ohne jedes Tool, so daß ich ihn mir jetzt Stück weise in den Mund kippe. Aber das WLAN funktioniert. Immerhin. Think positive!

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2 Gedanken zu “Reisen ist interessant

  1. Ja… Zugfahren… Ich weiß ja nicht, wo du wohnst (und will es aus Gründen der Anonymität auch gar nicht wissen), aber das klang jetzt nach einer längeren Strecke. Da würde ich für Termine, bei denen ich definitiv nicht zu spät kommen will mindestens 2 Stunden „Zugverspätung“ einplanen, eher 3. Ich bin 1 Semester lang wöchtenlich gependelt (über 700km, einfach). Ich würde sagen, etwa die hälfte der Züge war weitestgehend pünktlich, ein wesentlicher Teil der Züge hatte zumindest eine noch erträgliche Verspätung, aber 2 Stunden oder mehr Verspätung war leider nicht so selten, wie es sein sollte… (Rekordhalter war während der Zeit 5 Stunden Verspätung)

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